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Die Germanen glaubten an das Übersinnliche

Geheimnisvoller Wald

Die Menschen in den Gebieten Nord- und Mitteleuropas, die wir heute als Germanen bezeichnen, hatten wie alle indigenen Völker, einen großen Bezug zur Natur, sie glaubten an Naturgeister wie Feen, Kobolde, Elfen und waren der Überzeugung, dass alles was uns umgibt, irgendwie beseelt ist. Also jeder Stein, jeder Baum, jedes Tier, die Landschaft – einfach alles. Wie auch heute noch die Indianer hatten die Germanen Kraft- und Totemtiere und schauten sich Verhaltensweisen und Eigenschaften von den Tieren ab. Sie hatten einen heiligen Bezug zu ihnen und verehrten sie. Zudem gab es bei den germanischen Völker Schamanen, die das Wissen und die heiligen Feste von Generation zu Generation weitergaben.

Sie machten Erdheilungsrituale, beschwörten die Natur und waren in regelmäßigem Kontakt zur Geistigen Welt. Odin ist der Schamenengott der Germanischen Mythologie. Aber nicht nur die Schamamen, vor allem auch die Frauen waren sehr spirituell und oft als Orakel in Verbindung mit der Geistigen Welt und den germanischen Göttern. Die Germanischen Völker beteten zu ihren Göttern, z.B. zu Freyja, der Göttin der Fruchtbarkeit und der Liebe, wenn sie sich Kinder wünschten oder eine gute Aussaat und Ernte. Und sie baten Odin-Wodan oder Thor um Schutz, Mut und Stärke bei einer Schlacht.

Sie waren in Kontakt mit Naturgeistern und Göttern, feierten Heilige Rituale und praktizierten Kulte. Sie kommunizierten wie selbstverständlich mit der Natur und der Geistigen Welt, stimmten die Riesen milde oder befragen die Orakel über anstehende wichtige Entscheidungen. Sinne wie Hellsichtigkeit, Hellfühligkeit und Intuition waren sehr ausgeprägt. Umso erfreulicher ist es, dass es in der heutigen Zeit immer mehr Menschen gibt, die wieder die Natur und die Erde als lebende und beseelte Organismen wertschätzen.

Die germanischen Götter sind durchaus mit menschlichen Fehlern behaftet. Sie hatten menschliche Züge und waren nicht perfekt, daher gab es keine strikte Trennung zwischen der Götterwelt und den Menschen, wie dies bei den monotheistischen Religionen der Fall ist. Der gerissene Gott Loki forderte seine Götterkollegen immer wieder heraus, indem er absichtlich deren Schwächen anprangerte. So beschuldigte er Freyja, die Göttin der Liebe, mit allen Göttern der Asen, einschließlich ihres Bruders Freyr, sowie den Elfen Geschlechtsverkehr gehabt zu haben.

Beitragsbild: Germanen-Magazin.de

Das Getränk der Germanen


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