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Krafttier Bär

Ein Bär in der Natur

Die naturverbundenen Völker beobachteten ihre Natur genau und so entwickelte sich auch der starke Bezug zu den Tieren. Wie bei den Indianerstämmen Nordamerikas galt er aber auch bei den Germanen als heilkundiges Tier, denn Bären nehmen neben Fleisch auch Beeren und Kräuter als Nahrung zu sich. Der Bär gilt als Beschützer. So zogen sich die germanischen Krieger gerne Bärenfelle über, um den Geist des Tieres zu beschwören und Eigenschaften wie Schutz, Kraft und Stärke mit in den Kampf zu nehmen – und um den Gegner von vornherein abzuschrecken. In alten Sagen ist von Bärenkriegern und vom keltischen Bärenkult die Rede.

Der Bär als Krafttier verhilft zu Mut und Ruhe, wenn man in eine schwierige Situation gerät. Wenn man in bestimmten Situation ein dickes Fell benötigt, sollte man sich den Bären als Krafttier in den Geist rufen. Der Bär steht für die erneute Verbundenheit mit Mutter Erde und ihren Elementen. Er bringt den Menschen auf den richtigen Weg, ohne andere dabei zu schaden. Neben diesen positiven Aspekten kann der Bär aber auch bedeuten, dass eine Liebe im Spiel ist, die erdrückt. Der Bär will zu verstehen geben, dass man sich wieder Zeit für dich selbst nehmen soll.

Bild: „der Bär ist los… von Crosa Flickr creative commons 2.0

1 Kommentar zu Krafttier Bär

  1. Der Keltische Bärenkult steht zudem in enger Verbindung mit dem Sternbild „Großer Wagen – Polarstern“ bzw. Kleiner und Großer Baer, wo wir dann auch bei den Göttern wie Ziu/Tyr, Artus und Artio sind.
    Die Wikinger sollen sich auf ihren Fahrten ja an Ziu/Tyr orientiert haben, also dem Polarstern.

    „Art“ heißt „Baer“

    Es ist für mich somit nicht verwunderlich, dass die Bären genauso gnadenlos verfolgt und ausgerottet wurden wie andere Heilige Tiere unserer Götter, wie Raben und Wölfe!

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