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Ist Althochdeutsch die heilige Ur-Sprache der Menschheit?

Althochdeutsch

Für den Sprachforscher Helge Steinfelder ist die althochdeutsche Sprache magisch, heilig und beinhaltet die Göttlichkeit. Er geht davon aus, dass sie die Ur-Sprache der Menschheit war. Dass es auf der Erde zunächst eine einzige Ur-Sprache gegeben hat, scheint naheliegend zu sein, wenn man sich die Ausführungen über die Geschichte der Menschheit von Armin Risi anschaut. Demnach besiedelten zunächst feinstoffliche Lichtwesen die Erde, die dann im Laufe der Zeit immer grobstofflicher wurden, bis sie irgendwann Gestalt und Physis des heutigen Menschen annahmen. Die erste Ur-Sprache, die sich daraus entwickelte, veränderte sich mit der Zeit immer mehr, als die Menschen begannen, sich überall auf der Erde auszubreiten und eigenständige Gesellschaften, Kulturen und Religionen bildeten. Helge Steinfelder versucht mit seinen Ausführungen den Beweis anzutreten, dass die Althochdeutsche Sprache die Ur-Sprache der Menschheit ist und daher voller Weisheit und Natürlichkeit steckt.

Wenn in zwei Sprachen ein Wort gleich oder ähnlich klingt und das gleiche bedeutet hätte es nach Meinung der gängigen Sprachforscher der eine vom anderen übernommen. Nach Steinfeders Überzeugung ist es aber möglich, dass in solch einem Fall beide Sprachen auf eine und dieselbe Sprache zurückzuführen ist. Auch der Sprachexperte Erhard Landmann geht davon aus, dass Althochdeutsch die Ur-Sprache der Menschheit war und sogar auf Atlantis zurückgeht, Griechisch ein althochdeutscher Dialekt der Dorer ist.

Im Laufe der Zeit hat sich althochdeutsch stark verändert

Dies begann schon zur Zeit der Germanen, als diese von der Kolonialmacht der Römer und dann über die Christianisierung auch über die Militärsprache Latein gezwungen werden sollten, einer gewissen künstlichen Ordnung zu folgen. Das Althochdeutsche nämlich kannte weder Rechtschreibung noch Grammatik, so gibt es für ein und dasselbe Wort oft fünf oder sogar mehrere Begriffe. Die Germanen betrachteten die Naturgesetze als göttlich und unumstößlich und waren mit Natur und Tier sehr verbunden. Diese Verbundenheit mit der göttlichen Natur drückten sie auch über ihre Sprache aus. Mit der teils brutalen Christianisierung erfolgte bekanntermaßen eine Umerziehung zum Glauben einer Ideologie, die mehr Künstlichkeit propagierte, denn Natürlichkeit. Unter dem Einfluss des Latein und der Kirche wurde die althochdeutsche Sprache zunehmend verändert und „weniger göttlich“. Durch die verschiedenen Dialekte im deutschsprachigen Raum erkennt man heute zumindest noch die Lebendigkeit und Kreativität der deutschen Sprache. Alte ursprüngliche Bücher, die über die Althochdeutsche Sprache berichten, sind selbst in Antiquariaten leider kaum zu bekommen.

Helge Steinfeder: „Die Althochdeutsche Sprache ist noch viel, viel magischer, als sich dies so mancher vorstellen kann. Sie ist so magisch und voller tiefster Weisheit, dass man es einigen Schullehrern an Gymnasien verbot, Althochdeutsch zu unterrichten.“

Der Turmbau zu BabelVeränderungen der Sprache

Die Geschichte vom Turmbau zu Babel aus dem Alten Testament besagt, dass die Menschheit aus ihrem Übermut heraus einen Turm zum Himmel bauen wollte, um Gott näher zu kommen. Zu jener Zeit wurde auf der Erde eine einzige (heilige) Sprache gesprochen. Gott jedoch bringt den Turmbau zum Stillstand, indem er eine Sprachverwirrung hervorruft, die es unmöglich macht, das sich die Arbeiter verständigen und zusammen den Turm vollenden können. Die „Babylonische Sprachverwirrung“ gilt heute noch als Sinnbild für das Aufeinandertreffen mehrerer Sprachen.

Auffällig ist, dass ausgerechnet das einstige Land der Dichter und Denker mit seinen großen Künstlern und Feingeister, die so kreativ mit der deutschen Sprache umgehen konnten, so oft im Zentrum der weltpolitischen Machtstrategien gestanden ist, mit den unrühmlichen Höhepunkten der beiden Weltkriege auf deutschem Boden. Durch die Neuordnung nach 1945 durch die Alliierten wurden vor allem Bildung und Medien nach US-amerikanischen Vorstellungen so konzipiert, dass der englisch-amerikanische Einfluss enorm groß geworden ist. Viele Anglizismen prägen heute die deutsche Sprache, die durch Medien, Filmindustrie und die modernen Kommunikationsmöglichkeiten leicht publik gemacht werden können. Deutschland gehört übrigens zu den wenigen Ländern Europas, wo es eine gesetzliche Schulpflicht gibt. Diese wurde von den Alliierten gesetzesmäßig eingeführt, vielleicht auch deshalb, um Einfluss und Kontrolle auf die Entwicklung der deutschen Sprache zu bekommen.

Die mysteriösen Leitsätze der Georgia Guidestones in acht Sprachen, nicht auf Deutsch

Georgia GuidestonesDeutsch zählt heute zu den zehn wichtigsten Sprachen der Welt und ist in der EU die meistverbreitete Muttersprache. Der deutsche Sprachraum ist grenzüberschreitend und umfasst Deutschland, Österreich, die Deutschschweiz, Liechtenstein, Luxemburg, Ostbelgien, Südtirol, das Elsass und Lothringen sowie Nordschleswig. In den USA sind die deutschstämmigen US-Bürger, sie sprechen selbst kein Deutsch, nach Volkszählungsergebnissen mit knapp 50 Millionen die größte „ethnische Gruppe“ in den USA, noch vor den irisch- oder englischstämmigen Amerikanern. So verwundert es etwas, dass die zehn mysteriösen Leitsätze der Georgia Guidestones in acht Sprachen eingraviert wurden, jedoch nicht auf Deutsch (sondern in Englisch, Spanisch, Swahili, Hindi, Hebräisch, Arabisch, altes Chinesisch und Russisch). Manche sehen in den Georgia Guidestones des unbekannten Bauherren aus dem Baujahr 1980 Botschaften zur Etablierung der Neuen Weltordnung. Unter anderem steht dort geschrieben:

„Vereine die Menschheit mit einer neuen, lebendigen Sprache“

Deutsch soll demnach wohl keine Rolle spielen bei der fragwürdigen Etablierung einer „neuen“ Sprache.

Bilder: Fotolia.de (Beitragsbild #79699853 Altdeutsche Schrift), Fotolia.de (Bild Mitte Turmbau zu Babel), Kevin Trotmann Flickr creative commons (Georgia Gudiestones)

Quellen
www.bernd-schubert.de/geschichte/muttersprache/hs_teil01.html
blog.gartenweden.de/2013/06/01/die-magie-der-sprache/
Weltbilderschuetterung: Die richtige Entzifferung der Hieroglyphenschriften (Erhard Landmann)
de.wikipedia.org/wiki/Deutsche_Sprache_in_den_Vereinigten_Staaten
de.wikipedia.org/wiki/Schulpflicht
de.wikipedia.org/wiki/Georgia_Guidestones

© www.germanen-magazin.de

4 Kommentare zu Ist Althochdeutsch die heilige Ur-Sprache der Menschheit?

  1. Es ist das denkbar, das diese Anweisungen nur für Anderssprachige gelten.
    *duck und wech*

  2. die Allgemeine Schulpflicht wurde bereits im Jahre 1717 eingeführt, nicht erst durch die Alliierten.

    LG Petra K.

  3. Althochdeutsch ist nicht die Ursprache der gesamten Menschheit, sondern nur die Sprache der Vorfahren der Germanen, der großen nordisch Blonden, die vor ca. 5000 Jahren plötzlich in Ost-Europa auftauchten und ihre ungeheuer kreative Sprache mitbrachten. Die Wissenschaftler wissen nicht, woher sie kamen, vielleicht handelt es sich um eine große Gruppe von außerirdischen Siedlern, die ihre Heimat, vielleicht die Plejaden, verlassen haben und deren Nachkommen sich in zahlreiche Völkerstämme aufteilten und seitdem hier in Europa lebten und aufgrund ihrer Kreativität und Intelligenz den Römern und anderen ein Dorn im Auge waren und immer noch sind. Deswegen wurden sie immer wieder angegriffen. (Kreuzzüge gegen Germanien usw.) Bis heute haben die Germanen überlebt. Das ist auch der Grund, warum Deutsch nicht auf den Georgia Guidestones auftaucht: Die Erfinder der Neuen Weltordnung wollen Deutsch und die Deutschen anscheinend von der Erde verschwinden lassen.

  4. Beate Wolfenstädter // 27. September 2017 um 8:24 // Antworten

    Es ist eine bodenlose SAUEREI, dass dieser ominöse Helge ALLES, aber auch wirklich alles von Erhard Landmann abgekupfert, und sinnverdreht hier wiedergegeben hat!!! Wer sich wirklich für dieses hochinteressante Thema interessiert, sollte mal im Netz Erhard Landmann die Heimatseite eingeben…richtig klasse!!!

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