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Über

Alex Miller, Herausgeber Germanen-Magazin, geb. 1973 in Nürnberg

Mystiker, Autor, Blogger, Hypno- und Meditationstherapeut, Speditionskaufmann



Die Anliegen des Germanen-Magazins:

– Besinnung auf unsere mitteleuropäischen, insbesondere deutschen, indigenen Wurzeln
– Entmystifizierung der dogmatischen Glaubenssätze aufgrund der Christianisierung
– Verbindung zwischen Mensch und Natur sowie gegenseitige Heilung
– Widerherstellung der spirituellen Kraft
– Entdeckung unserer wahren Männlichkeit / Weiblichkeit
– Gedenken unserer Ahnen
– Wiedererlangung der Lust am Leben
– Bewusstwerdung und Intuition
– Erdheilungs- und Versöhnungsrituale heilen Erde und Mensch


Mit dem Germanen-Magazin möchten wir einen Teil dazu beitragen, dass das alte Wissen der germanischen Stämme, die allesamt Naturvölker waren, wieder bekannt wird. Hier erfahren Sie Informationen über die Mythologie und Spiritualität der Germanen, über Kräuterkunde, Runen sowie ihre Krafttiere und alten Kultplätze. Es ist derzeit wichtiger denn je, dass wir uns wieder auf unsere Wurzeln besinnen und daraus lernen. Bei immer mehr Menschen reift die Erkenntnis, dass alles, was uns umgibt in irgendeiner Form lebt und beseelt ist und somit einen engen Zusammenhang aufweist. Und dennoch scheint es in diesen hektischen und verrückt anmutenden Zeiten immer schwerer zu werden, sich als Teil der Natur tatsächlich zu verstehen.

Aus dieser Verbundenheit Kraft zu beziehen, machen uns heute nur noch die indigenen Völker vor, weit weg von hier, aber durch das Internet und Literatur immerhin „lesbar“und „erfahrbar“. Was die Menschheit in den letzten Jahrtausenden erfuhr, ist eine Selbstentfremdung, die Körper, Geist und Seele permanent schwächt und als Folge das Gefühl des Nicht-Ganz-Seins fördert.

Die patriarchalische, also nur auf den Verstand, Logik und Materie bezogene Gesellschaft fördert Burnout und Überforderung, hervorgerufen durch eine Art allgemeiner Sinnlosigkeit und Entwurzelung von der Natur. Wir arbeiten in Großstädten mit Menschen zusammen, die wir uns nicht aussuchen können, umgeben von Beton und Stahl und bewegen uns in Blechkarosserien, um an Lebensmittel zu kommen. Dabei fahren wir auf riesigen Asphaltbahnen und bringen uns dabei gegenseitig um. Unsere Beziehungen sind belastet durch die aus unserer Kindheit stammenden Glaubenssätze und verstrickt durch teilweise falsch verstandene Geschlechterrollen. Die Christianisierung leistete in diesen Bereichen leider „ganze“ Arbeit.

Der spirituelle Weg

Um 2009 herum begann nach einigen Schicksalsschlägen mein Weg, den ich, „Spirituelles Erwachen“ nenne. Es erfasste mich ein unstillbarer Durst nach der Wahrheit, warum die Dinge auf der Erde so sind, wie sie sind. Alles führte zu der allumfassenden Frage nach dem Sinn des Lebens und endete irgendwann in der Erkenntnis, dass wir immer genau richtig sind, zur richtigen Zeit am richtigen Ort, und dass es nichts zu erreichen gibt. Unterdessen fand diverse Literatur zu mir, ich interessierte mich für fernöstliche Entspannungsmethoden, kam so zur Meditation, und erforschte das menschliche Bewusstsein und die Macht unserer Gedanken. Ein zentrales Anliegen waren mir immer die Botschaften und Weisheiten der Indigenen Völker Amerikas. Denn ich spürte, dass dieses alte Wissen, dass bis heute von Generation zu Generation weitergegeben wird, trotz der schrecklichen Völkermorde, verübt von den eindringenden Europäern, in unserer heutigen Zeit eine elementare Bedeutung hat.

Ich fühlte, dass das alte Wissen der neuen Welt helfen kann, um die Erde und die Menschheit zu heilen. Ich fühle mich verbunden mit den alten Naturvölkern und habe einen starken unsichtbaren Bezug zu ihnen. Das veranlasste mich immer wieder, ihre Botschaften im Rahmen der großartigen technischen Möglichkeiten des Informationszeitalters durch meinen Blog Gehvoran.com zu verbreiten und somit anderen Menschen zugänglich zu machen. Zudem tragen gerade in den jetzigen Tagen alle indigenen Völker mit ihren Erdheilungsritualen weltweit dazu bei, dass die Welt und die Menschheit nach Jahrtausenden von Teilung, Krieg und Armut endlich den Weg zur Heilung antreten kann.

In spiritueller Hinsicht wurde in den letzten Jahrzehnten vor allem das alte fernöstliche Wissen mit großem Erfolg in den Westen gebracht. Yoga, Meditation, Reiki, Qi Gong etc. werden hier nicht mehr nur zur Entspannung eingesetzt, sondern mittlerweile auch zur Aktivierung der Selbstheilungskräfte und zur besseren natürlicheren Heilung von Krankheiten. Irgendwann stellte ich mir die Frage, warum es gerade die fernöstlichen Konzepte und die daraus resultierenden Techniken sind, die hier so populär wurden. Denn, was geschah eigentlich in spiritueller Hinsicht auf europäischem Boden? Und noch interessanter:

Was geschah eigentlich mit der mitteleuropäischen Seele?

In der Spiritualität geht es darum, die Balance und Harmonie zwischen Körper, Geist und Seele herzustellen und zu erkennen, dass jeder Mensch, jedes Tier, jede Pflanze, ja sogar jeder Stein, Teil eines großen Ganzen ist. Und jede kleine Tat, jedes Wort und jeder Gedanke verändert die Welt. Die Heilung der Welt ist nur möglich, wenn sich jeder Mensch zuerst selbst heilt. In der Spiritualität dürfen wir erkennen, dass alles, was ist, von Innen heraus beginnt und dann nach außen strebt, um sich zu manifestieren.

Die religiöse und spirituelle Lebensweise der Menschen in vorchristlicher Zeit kennen wir von Völkern in den entferntesten Regionen der Welt weit besser, als die der Germanen. Ägyptische Mythologie, Indisches Sanskrit und Ayurveda, Buddhismus in Asien, Maya-Kultur Zentralamerikas usw. sind mutmaßlich besser dokumentiert und entschlüsselt, als die Erkenntnisse und die Lebensweise unserer eigenen europäischen Vorfahren. Dies liegt zum Einen daran, dass die Religiosität der Germanen durch die Christianisierung auf subtile Weise vernichtet wurde. Und zum anderen liegt es an der materiellen Lebensanschauung und der Industrialisierung Europas nach dem Mittelalter.

Die Germanen waren ein indigenes Volk

Die Menschen in den Gebieten Mitteleuropas, die wir heute als Germanen bezeichnen, hatten wie alle damaligen Völker, einen großen Bezug zur Natur, sie glaubten an Naturgeister wie Feen, Kobolde, Elfen. Sie waren der Überzeugung, dass alles was uns umgibt, irgendwie beseelt ist. Wie auch die Indianer hatten sie Kraft- und Totemtiere und schauten sich Verhaltensweisen und Eigenschaften von ihnen ab. Sie hatten einen heiligen Bezug zu ihnen und verehrten sie. Zudem hatten die germanischen Völker Schamanen, die das Wissen und die heiligen Feste von Generation zu Generation weitergaben. Sie veranstalteten Erdheilungsrituale, beschwörten die Natur und waren in regelmäßigem Kontakt zur Geistigen Welt. Diesen Part übernahmen neben den germanischen Schamanen vor allem die Frauen. Sie agierten auch als Orakel, wenn es um anstehende Kriege ging und ob es „lohnt“ diese zu bestreiten.

Somit kam ich zu der Erkenntnis, dass auf europäischem Boden das notwendige Wissen und die nötige Sensitivität zur Heilung der Erde und der Menschheit vor unseren Füßen liegt und es unbedingt notwendig ist, diese wieder zu aktivieren. Wir müssen zur germanischen Seele dringend wieder einen Zugang bekommen und aufhören, die Germanische Mythologie in einen Topf mit den Nationalsozialisten zu werfen. Ebenso ist es immens wichtig, den Kontakt zur germanischen Götterwelt wieder herzustellen und sie um Hilfe bitten, uns bei der Heilung der Erde und der Natur zu helfen. Sie warten nur darauf!

Bilder: Fotolia.com #17019406 +Schrift „Germanen Magazin“ (Beitragsbild), Fotolia.com („germanische Frau“ Bild Mitte)